Weltweit steigen die Fallzahlen der Cyberkriminalität immer weiter an. Dabei zielen die Hacker schon lange nicht mehr nur auf Privatpersonen ab. Auch Unternehmen, große Organisationen und Regierungsbehörden werden immer häufiger Opfer einer Cyber-Attacke. Sogar die Düsseldorfer Uniklinik ist möglicherweise schon das Opfer eines Hacker-Angriffs geworden.

n Zeiten von Covid-19 und der verstärkten Nutzung von Homeoffice sind die Fallzahlen in Deutschland besonders stark gestiegen. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen werden jetzt häufig angegriffen. Allerdings kann man sich gegen Internetkriminalität gut schützen. In unserem kurzen Ratgeber verraten wir wie.

Internetkriminalität – Das Problem wächst

Die Internetkriminalität ist eines der wenigen Kriminalitätsfelder, in dem die Fallzahlen kontinuierlich weiter ansteigen, was wohl dem stetig wachsenden Markt und Interesse an Online-Angeboten geschuldet ist. Die Covid-19-Krise hat für dieses Problem noch einmal als Beschleuniger gewirkt. Denn als plötzlich tausende Mitarbeiter mit privaten Geräten und Netzwerken auf Unternehmensdaten zugriffen, schlug die Stunde der Hacker.

Vor allem der deutsche Mittelstand wurde zum Ziel solcher Attacken. Laut dem DsiN-Praxisreport Mittelstand 2020, für den zwischen April 2019 und April 2020 1000 deutsche Firmen befragt wurden, ist die Lage dramatisch. 46% der befragten Unternehmen gab an, im Erhebungszeitraum Opfer von Cyberattacken geworden zu sein. In 74% hatten die Angriffe schädliche Konsequenzen für das betroffene Unternehmen.
Die Situation ist also alarmierend ernst. Bei den Angriffen auf deutsche Unternehmen geht es in erster Linie um Technologie- und Innovations-Diebstahl. Akteure aus dem In- und Ausland versuchen damit an das über Jahre angesammelte Fachwissen deutscher Unternehmen zu gelangen. Ein totales Datenleak kommt einer Katastrophe gleich und kann für so manche deutsche Mittelstandsfirma das Aus bedeuten.

Schutz durch VPN Technologie

Das Verwenden von VPN-Technologien ist eines der wichtigsten und einfachsten Mittel im Kampf gegen Internetkriminalität. VPN ist eine Abkürzung und steht für Virtual Private Network. Ein solches Netzwerk ermöglicht es Ihnen, völlig sicher und anonym auf das Internet zuzugreifen.
Außerdem ermöglicht dir VPN, ein sicheres Netzwerk für die eigenen Firmendaten zu erstellen, auf das garantiert nur berechtigte Personen zugreifen können. Und das Beste daran: VPN lässt sich überall einrichten. Egal, ob in Ihrem Unternehmen, bei Ihren Mitarbeitern im privaten Wifi-Netzwerk oder auf den Geschäfts-Smartphones: VPN ermöglicht immer und überall sicheren Datenverkehr und anonymen Zugriff auf das Internet.

Maßnahmen gegen die Cyber-Kriminalität

Die Fallzahlen der Internetkriminalität steigen also immer weiter an. Aber was kann man tun, um das eigene Unternehmen vor einer solchen Attacke zu schützen? Unserer Meinung nach sind dafür vor allem drei Dinge wichtig: Eine umfassende Schulung der eigenen Mitarbeiter zum Thema, falls nötig das Engagieren von IT-Sicherheit Profis und die Verwendung von VPN-Verschlüsselung.

Schulung der Mitarbeiter

Genauso wie die meisten Unternehmen, waren auch die meisten Angestellten von der neuen Arbeitssituation vollkommen überfordert. Nur die wenigsten Mitarbeiter waren es gewohnt, den Großteil der eigenen Arbeit aus dem eigenen Home Office zu erledigen und dementsprechend vielen fiel der Umstieg schwer.
Die Wissenslücken betreffen aber nicht nur den richtigen Umgang mit dem Unternehmensserver oder das Verwenden der richtigen Software. Auch bei der Datensicherheit herrscht viel Unsicherheit. Deshalb ist es entscheidend, dass Sie Ihre Mitarbeiter auf diesem Feld informieren und aufklären. Denn jede Sicherheitsmaßnahme ist nur so stark, wie ihr schwächstes Mitglied.

Hilfe von Profis

Kompetente und professionelle IT-Profis sind oft sehr teuer. Daher ist es kein Wunder, dass besonders kleine und mittlere Unternehmen davor zurückschrecken, teure Berater und Programmierer zu beauftragen.
Dabei kann es, im Bedarfsfall, viel helfen, einen Profi zu engagieren. Denn die IT-Experten kennen sich wie niemand anders mit aktuellen Bedrohungen der Cyber-Kriminalität aus. Deshalb empfiehlt es sich, zumindest von Zeit zu Zeit in eine Beratung von echten IT-Sicherheits-Experten zu investieren und so immer auf dem laufenden Stand zu bleiben. In eine solche Beratung sollten dann natürlich auch alle Mitarbeiter mit einbezogen werden, die im eigenen Unternehmen mit der IT-Sicherheit betraut sind.

Quellen:

Quellen:
https://www.welt.de/sonderthemen/mittelstand/article217706966/Attacken-gegen-mittelstaendische-Firmen.html
https://www.spiegel.de/netzwelt/it-ausfall-in-duesseldorfer-uniklinik-a-fe3d228f-0621-4609-81a1-120b572cd61b
https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Deliktsbereiche/Cybercrime/cybercrime_node.html

Bildnachweis:

„Cyberkriminalität“ von Pixabay für freie kommerzielle Nutzung ohne Bildnachweis

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